Ghosthunter NRWUP & RLP

Die Geisterjäger aus NRW und RLP - seit 2010/2012

Prüfauftrag Fotoaufnahmen Dritter vom Besuch des Hoia Baciu Waldes in Rumänien

Im März 2016 kam unser Team mit einem Paar in Kontakt, welches eine längere Reise nach Rumänien für April plante. Während dieser Reise beabsichtigten sie auch den sagenumwobenen und recht bekannten Wald „Hoia Bacu“ zu besuchen und boten uns an, dass sie uns ihre Aufnahmen (Fotos und Videos) nach ihrer Rückkehr zur Verfügung stellen könnten. Sie würden gern, dass wir diese dann auswerten. Wir nahmen dieses Angebot sehr gerne an, da uns dieser Wald mit seinen vielen Geschichten ebenfalls interessiert.

Die Geschichten um diesen Wald gehen von Ufo-Landeplätzen, über Geister die dort hausen bis hin zum mysteriösen Verschwinden von Menschen und Tieren.

Nach der Rückkehr der beiden trafen wir uns im Mai und erhielten eine CD mit viel Bild- und Videomaterial. Was wir als sehr positiv hervorheben möchten ist, dass die Fotoaufnahmen überwiegend mit einer DSLR-Spiegelreflexkamera gemacht wurden und somit „unechte Orbs“ nahezu ausgeschlossen sind.

Auch erzählten sie uns, dass sie sich zeitweise beobachtet fühlten. Einer von ihnen hatte in einem abgrenzbaren Bereich im Wald das Gefühl, als würde er mitten durch ein elektrisches Feld gehen. Es war weit und breit keine Oberleitung oder Sendemast zu sehen. Unterirdische Leitungen könnte man sicherlich ausschließen. Zumal sich der Bereich räumlich eingrenzen ließ spricht dies nicht für ein Magnetfeld, welches von Stromleitungen erzeugt werden könnte. Leider sind beide keine Ghosthunter und verfügen somit auch nicht über unsere üblicherweise zum Einsatz kommenden Messgeräte, um elektromagnetische Felder aufzuspüren. Dies wäre an dieser Stelle im Wald recht interessant gewesen.

Nach Auswertung des gesamten Materials können wir allerdings keinen Hinweis auf mögliche paranormale Vorkommnisse oder interessante Bereiche finden. Auch macht der Bereich des Waldes, der von beiden besucht wurde einen unscheinbaren und sehr friedlichen Eindruck. Natürlich ist es auch so, dass zum Abend hin oder in der Nacht ein Wald, der tagsüber noch einen friedlichen Eindruck machte, eben aufgrund der Dunkelheit dann leicht „spooky“ werden kann. Allerdings „spooky“ im Sinne von Empfindung/Eindruck. Dies muss man bei der Bewertung von Spukgeschichten jedweder Locations natürlich auch berücksichtigen.

Das von beiden erwähnte Gefühl „sich beobachtet zu fühlen“ kann verschiedene Ursachen haben. Zum einen weiss man um die Geschichten, die über diesen Wald kursieren und da kann auch das Unterbewusstsein ein Unsicherheitsfaktor sein. Natürlich ist es auch nicht ausgeschlossen, dass vielleicht wirklich jemand sie neugierig beobachtete, aber um dies mit Gewissheit sagen zu können, müsste  man dort Ort eine umfangreiche paranormale Untersuchung durchführen.

Man muss zu dem Wald auch sagen, dass es ein recht großes Waldgebiet ist und es für beide nicht möglich war, die ganze Fläche zu begehen.

Nichts desto trotz können wir bei dem vorliegenden Material nicht von Paranormalem sprechen. Dennoch werden wir den Wald nicht von unserer Liste der für unser Team interessanten Locations streichen, die wir bei Gelegenheit mal untersuchen möchten.

Wir danken den beiden für das uns entgegengebrachte Vertrauen und wer weiss…. vielleicht findet sich unser Team mal in diesem Wald ein, denn neugierig sind wir schon.

Die hier gezeigten Bilder stehen im Eigentum der beiden und wir erhielten die Genehmigung der Verwendung.



E-Mail
Infos
Instagram