Ghosthunter NRWUP & RLP

Die Geisterjäger aus NRW und RLP - seit 2010/2012

Untersuchung vom 02.03.2013 in Solingen (Privathaushalt)

Mitte Februar 2013 wandte sich über Facebook eine Klientin aus unserer Nachbarstadt Solingen an uns und erzählte folgenden Sachverhalt: Wenn sie sich in einem Raum befindet, der nicht unbedingt zur Wohnung gehört, überkommt sie ein Unwohlsein, so als wäre jemand anwesend, der nicht sichtbar ist. Sowie auch kalter „Windzug“ obwohl sämtliche Fenster verschlossen sind. Sie verlässt dann in der Regel die Räumlichkeiten und geht ins Freie, wo dieses Unwohlgefühl sie verlässt. Wenn es zunächst in fremden Räumen auftritt und sie diese verlässt, dann wandelt es sich zu einem Gefühl um, welches sie zur Eile antreibt. Dies begleitet sie seit ihrer Kindheit (mittlerweile ist sie Ende 20) und war in der letzten sowie der jetzigen Wohnung vermehrt aufgetreten. In der alten Wohnung kam es mal vor, dass sie diese mit einer Freundin kurz verließ und als sie zurückkam, sich die TV-Fernbedienung nicht mehr dort befand, wo sie vorher lag (kein Dritter war zwischenzeitlich in der Wohnung) oder es fand sich fremdes altertümliches Bettzeug auf ihrem Balkon, welches keinem anderen Hausbewohner gehörte. Auch in der alten Wohnung nahm sie Klopf- oder Schlaggeräusche wahr, deren Ursache nicht festgestellt werden konnte. In der aktuellen Wohnung treten diese Geräusche auch auf. Gehäuft in Zeiten, wo sie alleine sich in der Wohnung befindet oder des nachts, wo im Haus alles „ruhig“ eigentlich ist und Nachbarn schlafen (sollten).

  Die jetzige Wohnung befindet sich ebenerdig und verfügt zur Straßenseite hin gelegen über eine Terrasse, die zum Bürgersteig hin, mit einer ca. 2 m hohen Wand abgegrenzt ist. Es kam einmal vor, dass sie nachts von einem Klopfen an der Scheibe (Wohnzimmer) zur Terrasse hin wach wurde. Sie schaute nach, konnte aber niemanden sehen. Zumal kann die Terrasse nur über das Wohnzimmer betreten werden. Jedoch spürte sie, dass da jemand sein müsste. Ein anderes Mal blieb ihre Schwester über Nacht und musste nach dem zu Bett gehen nochmals aufstehen und ging zum Bad. Auf dem Rückweg blieb sie in der Tür zum Schlafzimmer stehen und sagte der Klientin, die im Bett lag, dass über ihr (Klientin) eine durchsichtige Gestalt „hängen“ würde. Die Klienten versuchte selbst leicht verunsichert ihre Schwester zu beruhigen und schob es auf eine rege „Phantasie“. Die Klientin erzählte ferner auch, dass es in der Familie u.a. zu einem Selbstmord und einem tragischen Unfall kam. Es wurde daher auch die Vermutung geäußert, dass evtl. eine der beiden oder auch beide gemeinsam bei der Klientin zeitweise zugegen sind.
  
Soviel zum geschilderten und vorliegenden Sachverhalt.
  
Claudia und Tom führten fernmündlich mit der Klientin nach der Kontaktaufnahme ein umfängliches Gespräch und wir trugen den Fall unserem Team vor. Daraufhin entschieden wir uns, der Klienten zu helfen und näher zu ergründen, woher u.a. die Klopfgeräusche und dieses Gefühl des Unwohlseins kamen. Bei der Vorabüberlegung der Untersuchung wollten wir auch die beiden Familienangehörigen mit einbeziehen, die auf tragische Weise zu Tode kamen.

  So vereinbarten wir mit der Klientin, die Untersuchung am 02.03.2013 durchzuführen. Gegen 20.00 Uhr trafen Claudia, Markus (konnte nicht bis zum Schluss bleiben wegen Dienst) und Tom bei der Klientin ein. Sie bewohnte eine Wohnung in einem Haus aus dem letzten Jahrhundert, das sich an einer Anliegerstrasse in einer ruhigen Solinger Siedlung befindet.

  Die Klientin bewohnt eine kleine im Erdgeschoss gelegene 2-Zimmerwohnung. Mit anwesend war ebenfalls ihr Lebensgefährte – der bis dato von keinen Phänomenen berichten konnte. Wir setzten uns zunächst zusammen und führten nochmals ein ausführliches Gespräch, wo sie ihre Erlebnisse schilderte und Claudia ging mit der Klientin auch unseren umfangreichen Fragebogen durch.

  Nach Beendigung des Vorgespräches sprachen wir uns bzgl. des Ablaufes mit der Klientin ab und legten fest, dass wir im kleinen Flur einen Movetest aufbauen und im Wohnzimmer die aktiven Tonaufnahmen machen, da in diesen Bereichen eigentlich die meisten Phänomene auftraten. Wir begannen sodann mit den Grundmessungen in der gesamten Wohnung. Die in der Wohnung gemessenen Temperaturen waren unauffällig und witterungs- bzw. heiztechnisch bedingt im normalen Bereich. Dagegen wurden im kleinen Flur (hiervon gingen das Schlaf- und Wohnzimmer sowie das Bad ab) mittig im Raum vor dem Eingang zum Bad erhöhte Werte gemessen (K2 40-60% und Gaussmaster teils bis 6 (von 10)). Der Bereich, wo die Werte gemessen wurden, konnte nicht genauer eingegrenzt werden. Im Schlafzimmer schlugen die eingesetzten Messgeräte in Gänze teils massiv aus. Als mögliche Ursache konnten teilweise die dort vorhandenen Uhren und Lampen ausgemacht werden (die Klientin wurde hierauf entsprechend bereits nach der Begehung angesprochen und auf mögliche Folgen von Elektrosmog aufgeklärt). Die Verkabelung in der gesamten Wohnung war nicht zu beanstanden (keine unisolierten Leitungen).

  Wir bauten sodann im kleinen Flur einen Movetest auf (Bilder von den verstobenen Verwandten, sowie eine Kerze und Schmuck) und stellten den Trifeld (mit akustischem Signal) dazu und ließen ein Diktiergerät laufen.

  Währenddessen begaben wir uns in den unterhalb der Wohnung sich befindlichen Kellerbereich um zu schauen, ob dort Heizrohre oder ähnliches verläuft, von wo evtl. die Klopfgeräusche herrühren könnten, die die Klientin des Öfteren wahrnahm. Keine entsprechenden Rohre konnten aufgefunden werden (zumindest nicht welche, die auf der Wand (unter der Decke) verlaufen).

  Im Anschluss daran begaben wir uns ins Wohnzimmer und verhielten uns ruhig. Nach etwa 15 Minuten stoppten wir die Tonaufnahme am Movetest (Lauflänge ca. 40 Minuten) und konnten keinerlei Bewegung bei den Gegenständen erkennen. Hiernach setzten wir uns alle erneut ins Wohnzimmer und starteten die aktive Tonaufnahme. Claudia und Tom stellten abwechselnd Fragen, die auch teilweise in Richtung der beiden auf tragische Weise verstorbenen Verwandten gingen. Sie wurden u.a. aufgefordert Geräusche zu erzeugen oder einen Ausschlag auf den Geräten zu verursachen. Leider konnten keine visuellen oder optischen Phänomene hervorgerufen werden. Wir konnten zwar immer mal Geräusche (Stimmen) aus der oberhalb liegenden Wohnung vernehmen, dort lief jedoch der Fernseher bei einem älteren Ehepaar. Da es noch recht früh am Abend war, unterbrachen wir die Tonaufnahmen und wollten nach 30-45 Minuten weitermachen.
  
Während der ersten „Sitzung“ konnte Tom jedoch auf medialer Ebene (sensitiv) Bilder von jemandem erhalten, der sich auf dem scheinbar nahe liegenden Friedhof aufhielt. Es handelte sich um einen ca. 50 Jahre alten Mann, der in einer Art Cordanzug herumlief und das linke Bein nach sich zog. Wir gehen jedoch davon aus, dass dieser Mann in keinerlei Bezug zu der Klientin stand. Tom konnte bei einem Blick auf die Bilder von Verwandten der Klientin auch keine Ähnlichkeit feststellen.
  
Nachdem die Geräuschkulisse aus der oberen Wohnung „verschwand“ wollten wir die Tonaufnahmen fortsetzen. Markus musste leider vorzeitig gehen, da er aufgrund seiner Tätigkeit als Arzt noch woanders gebraucht wurde. Während der 2. „Sitzung“ wurden wieder diverse Fragen gestellt und Aufforderungen ausgesprochen. Nach etwa „ruhigen“ 30 Minuten beendeten wir unsere Aufnahmen und führten das Abschlussgespräch mit der Klientin.
  
Wir verabschiedeten uns dann, nicht ohne uns für die Beauftragung und das geschenkte Vertrauen sowie die Gastfreundschaft zu bedanken.
  
In den anschließenden Tagen werteten wir das gesamte Material aus. Weder auf den passiven, noch auf den aktiven Tonaufnahmen konnte etwas Ungewöhnliches festgestellt werden. Die Bilder und Videoaufnahmen zeigten auch keinerlei Anzeichen für paranormale Aktivität (zumindest nicht während unseres Besuches/Untersuchung). Während der gesamten Untersuchung vor Ort konnte Tom keine weitere präsente Seele (die in Bezug zur Klientin steht) wahrnehmen. Da wir grundsätzlich nach abgeschlossener Untersuchung für unsere Klienten auch weiterhin als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, boten wir an, dass wir jederzeit eine zweite Untersuchung durchführen könnten.

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