Ghosthunter NRWUP & RLP

Die Geisterjäger aus NRW und RLP - seit 2010/2012

PU am 08.10.2011 in Duisburg (Privatwohnung)

                                      

Wichtige Anmerkung: Der Bericht stammt noch aus der Zeit mit unserem ehemaligen Team.

Unser Team (D., M., I., S. und Tom sowie M.) traf gegen 19.00 Uhr beim Klienten ein.

Nach einer freundlichen Begrüßung setzten wir uns alle im Wohnzimmer (wo man ein erdrückendes Gefühl zeitweise bekam) zusammen, wo uns die Klienten nochmals von sämtlichen erinnerlichen und ungewöhnlichen Vorkommnissen berichteten und uns auch Hintergrundinformationen zum Haus und der Familie gaben. Ferner gingen wir unseren Fragebogen mit den Klienten durch, um auch bzgl. medizinischer Faktoren etc. und Diverses abzuklären.

Unter anderem sah der Sohn der Familie eine Schattengestalt vor seinem Zimmerfenster.

Dann ein anderes Mal wurde er wach, als eine Schattengestalt am Fußende seines Bettes stand und auf seine Füße starrte, die in Flammen standen. Als der Klient sich umdrehte und zu der Gestalt blickte „erschrak“ diese und rannte davon und dabei schlug sie so heftig gegen die Tür, dass die diese an das im Zimmer stehende Aquarium stieß. Er stellte fest, dass seine Füße knallrot verfärbt waren, was auch seine Mutter sah (wie bei einem heftigen Sonnenbrand). Diese mussten daraufhin mit Salbe behandelt werden.

Ferner hatte er mal Freunde zu Besuch und als sie morgens wach wurden, sahen sie Blut im Badezimmer um und im Waschbecken herum verspritzt und auf seiner Zimmertür. Keiner aus der Familie und seiner dort geschlafenen Freunde hat etwas bemerkt bzw. war mit Nasenbluten o.Ä. aufgestanden.

Ergänzend zu den bereits im Vorfeld (s. oben) geschilderten Ereignissen erzählten die Klienten noch Folgendes dazu: Sie (die Klientin (Mutter des Klienten)) berichteten, dass als sie vor der Wohnungstür (oberste Wohnung unter dem Speicher) stand, sie ein Geräusch wahrnahm, als ob jemand von der anderen Seite der Tür dagegen schlagen würde. Auch hat der Sohn der Klientin von dahinter Radiomusik wahrgenommen. Die Art der Musik beschrieb der Klient auf gezielte Nachfrage als solche, wie aus der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Er sagte auch, dass er das Gefühl hatte, durch den Türspion beobachtet zu werden. Auch gab die Klientin und ihr Sohn an, von dahinter Schritte gehört zu haben (Anm. des Verfassers: Ggfs. könnten die Schritte und die Musik auch aus den hinter dieser Wohnung liegenden Räumlichkeiten im angrenzenden Nachbarhaus stammen). Ergänzend muss angeführt werden, dass die Wohnung seit Jahren leer steht. Wir konnten jedoch später auf dem Innenhof feststellen, dass man mit Hilfe einer Leiter auf den Balkon dieser Wohnung gelangen könnte. Im Verlaufe des Abends erzählte die Klientin, dass das Verhältnis zum Bruder, der mittlerweile die Verwaltung des Hauses von der gemeinsamen Mutter (die in der 1. Etage hier wohnte) übernommen hatte, nicht das Beste sei und er sich schon wünscht, dass die Klientenfamilie aus der Wohnung ausziehen würde. Es könnte daher sein, dass der Bruder hinter einem Teil der Geschehnisse steckt (Vermutung der Klienten).

Das Haus wurde nach dem Krieg auf den Grundmauern (Keller) eines ausgebombten Hauses von den Eltern der Mutter des eigentlichen Klienten erbaut. Im Hof befindet sich ein Anbau. Dieser ist mit einer Durchgangstür mit der übrigen Wohnung im Vorderhaus verbunden. Bei dem Vorderhaus handelt es sich um ein 3-stöckiges Wohnhaus mit Speicher. Im EG-Bereich (Erdgeschossbereich) wohnen die Klienten. Darüber bewohnt die Großmutter des Klienten eine Wohnung. Sämtliche anderen Wohnungen im Haus stehen leer, teils schon seit Jahrzehnten. Das gesamte Haus macht einen alten und teils doch auch sanierungsbedürftigen  Eindruck.

Nach diesem Eingangsgespräch begannen wir mit den Grundmessungen. Die leider aufgrund der hohen Anzahl von Elektrogeräten im Wohnzimmer wenig aufschlussreich verlief.

Wir machten sodann eine Begehung bis hoch zum Speicher. Im Treppenhaus sprang der K2 zeitweise an, was aber evtl. auf alte Leitungen zurückzuführen war. Auf der obersten Etage machten wir Grundmessungen vor der Tür der Wohnung, wo dahinter Schritte, Radiomusik und ein Schlag wahrgenommen wurden. Wir konnten keine Auffälligkeiten feststellen; wollten jedoch zu späterer Stunde im Rahmen der Hauptuntersuchung (u.a. mit EVP-Aufnahmen) hier gezielter vorgehen. M. nahm Proben von unter der Tür, um diese später auf Schimmelsporen zu untersuchen (Anm. des Verfassers: Ein Nachweis von bestimmten Schimmelsporen in bestimmter Konzentration kann möglicherweise eine Erklärung dafür sein, (je nach dem wie lange man diesen ausgesetzt war), dass die Gesundheit und ggfs. auch die Psyche in Mitleidenschaft gezogen werden (z.B. Halluzinationen / Wahnvorstellungen).

Nach dieser Vorbegehung sahen wir davon ab, das Überwachungssystem aufzubauen, da die unterschiedlichen Räumlichkeiten zu weit auseinander lagen (mittlerweile haben wir unser Equipment um WLAN-Kameras (schnurlose mit Funk arbeitende Kameras) aufgestockt); wir wollten daher auf unsere altbewährten DigiCams zurückgreifen.

Von hier aus machten sich dann vier aus unserem Team auf, den Speicher zu erkunden. Hier lagen Utensilien des Klienten für sein Schaustellertheater. Der Speicher war trocken und es konnten keine Anzeichen von Unauffälligkeiten festgestellt werden. Die Messergebnisse gaben nichts her. Hiernach begaben wir uns wieder in die Wohnung der Klienten.

Wir besprachen kurz den weiteren Ablauf. Woraufhin D., M. und Tom sowie der Klient in seine Räume im Anbau gingen. Wir gingen über den Hof zum Anbau. Dort angekommen zeigte er uns zunächst seine beiden Zimmer, welche doch sehr voll gestellt und voll gehängt waren. Beide Zimmer standen auch in einem Gegensatz zueinander. Das erste Zimmer mit der Eingangs- und der Durchgangstür zur elterlichen Wohnung zeigte viel Kirchliches und Weltliches; im zweiten Zimmer, wo sein Bett stand, war überwiegend der Fantasybereich. Zunächst untersuchte M. die Eingangstür. Auf dieser soll sich seinerzeit das Blut befunden haben. Mit Hilfe eines entsprechenden Testes prüfte er die Tür auf rückständige Blutspuren. Das Testergebnis zeigte, dass es keinesfalls Blut gewesen sein konnte.

Danach stellten wir dann je eine Nightshot-Kamera in den beiden Zimmern auf. Eine weitere Nightshot nahm Dunja in die Hand. Tom übernahm das Infrarot-Thermometer und zeitweise auch den Gaussmaster, wo er sich auch mit Dunja abwechselte. Den K2 legten wir im Schlafraum aus, wo er sich im Blickfeld der einen Kamera befand. Markus stattete den Klienten während der Sitzung mit einem Pulsmessgerät aus. Wir starteten dann die Aufnahmen. Neben den üblichen und auch gezielten Fragen bei EVPs, stellte auch der Klient Fragen und M. stellte auch dem Klienten hin und wieder medizinische Fragen, wie es sich fühlt, Befinden etc. Nach einer ausreichenden Zeit wollten wir Passiv-EVPs machen. Hierfür ließen wir die Diktiergeräte laufen und gingen hinaus. Nach ca. 15 Minuten beendeten wir die Aufnahmen und gingen zu den anderen zurück.

Im Anschluss daran begaben sich D., I., S. und M. zusammen mit dem Sohn der Klientin hinauf auf die oberste Etage, wo sie eine Untersuchung durchführten. Erneut wurden Grundmessungen gemacht, die aber keine ungewöhnlichen Unterschiede im

Gegensatz zu den ersten Messungen aufwiesen. Auch wurden Video-, Foto- und EVP-Aufnahmen gemacht. Während der Untersuchung geschah nichts außergewöhnliches, so dass die Untersuchung dann im Keller fortgesetzt wurde. Auch im Rahmen der dortigen Messungen und Aufnahmen fiel nichts auf. Auch haben die späteren Auswertungen keine Anzeichen einer paranormalen Aktivität, weder auf der obersten Etage, noch im Kellergeschoss geliefert.

Währenddessen führten Markus und Tom Gespräche mit den Eltern des Klienten. Im Laufe dieser persönlichen Gespräche erfuhren wir, dass der Sohn neben seiner Arbeit in der Bäckerei ein kleines mobiles Schaustellertheater betreibt und hierfür Fantasy-Geschichten schreibt.

Nach Ende der Untersuchung im Kellergeschoss setzten wir uns alle im Wohnzimmer zur Abschluss-EVP und – Besprechung zusammen. Hierbei zeigten die beiden K2 und Gausmaster im Mittelpunkt des Zimmers eine rege Aktivität. Es konnte dabei aber herausgefunden werden, dass dieses elektromagnetische Feld einen natürlichen Ursprung hatte, da wie bereits weiter oben erwähnt, sich im Wohnzimmer sehr viele elektronische Geräte auf kleinstem Raum befanden. Während der EVP (ca. eine halbe Stunde) wurden teils gezielte Fragen an die von den Klienten beschriebenen "Erscheinungen" gestellt und teils auch allgemeine. Es kam hierbei zu keinerlei Ausschlägen auf den Geräten nach Fragestellungen. Auch haben die späteren EVP-Auswertungen keine Ergebnisse gebracht.

Nach Beendigung der Untersuchung und abschließenden Besprechung vor Ort, dankten wir den Klienten und fuhren nach Hause.

Wie bereits schon oben erwähnt, wurden keinerlei Anhaltspunkte dafür gefunden, dass es in den Räumlichkeiten der Klienten zu paranormalen Aktivitäten kommt.

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