Ghosthunter NRWUP & RLP

Die Geisterjäger aus NRW und RLP - seit 2010/2012

Paranormale Untersuchung am 15.08.2015 in Koblenz

Ende Juli wandte sich hilfesuchend eine ältere Dame aus Koblenz an unser Team. Sie erzählte, dass sie in eine 2-Familienhaus wohnhaft ist und vor etwa zwei Jahren ungewöhnliche Vorfälle begannen. Einmal saß sie abends auf ihrer Terrasse und urplötzlich flog waagerecht ein faustgroßer Stein an ihrem Kopf vorbei. Dieser kam aus Richtung der Terrassentür. Es war aber niemand anwesend. Des Weiteren verschwinden Gegenstände und tauchen nach Wochen bzw. Monaten an anderen Orten in der Wohnung wieder auf, die teilweise dem täglichen Zugriff unterliegen, aber plötzlich dann dort liegen. Dies konnte u.a. ihre Haushaltshilfe mehrfach feststellen und bestätigen. Als sie mal vom Einkaufen nach Hause kam, lag ein Buch aufgeklappt mittig im Raum, ca. 2 Meter vom Bücherregal entfernt. Am Abend vor der Kontaktaufnahme mit unserem Team soll aus ihrer Wohnung ein lauter Knall zu hören gewesen sein (berichtete ihre Nachbarin, die über ihr wohnt). Die Klientin bekam davon nichts mit, da sie Schlaftabletten nimmt. Sie selber ist gesundheitlich in einem guten Zustand und keinerlei Anzeichen von Vergesslichkeit, gerade in Bezug auf das Verschwinden und Wiederauftauchen von Gegenständen. Ferner erzählte sie, dass ihre Tochter, die mehrere hundert Kilometer entfernt wohnt, ebenfalls über paranormale Aktivitäten in deren Haus berichtete. Es könnte die Vermutung nage liegen, dass sie evtl. von einem dortigen Besuch „etwas“ mitbrachte. Das Haus selber, in dem die Klientin wohnhaft war, wurde Anfang der 50er Jahre im letzten Jahrhundert erbaut und es gab dort keinerlei Todesfälle.

Da die Klientin aus Koblenz stammt, was bekanntlich in Rheinland-Pfalz liegt, wurde der Fall von unserer Zweigstelle in RLP übernommen und betreut. 

Am 15.08.2015 konnte die paranormale Untersuchung der recht kleinen Wohnung der Klientin vorgenommen werden und unser Team setzte sich aus Thomas, Kerstin, Birgit und Frank zusammen. 

Nach einem kurzen persönlichen Kennenlernen ging Kerstin mit der Klientin unseren Fragebogen durch, wobei die Klientin auch nochmals sämtliche Vorfälle schilderte. Im Anschluss daran begann das Team mit der eigentlichen Untersuchung, die zunächst mit einer Vorbegehung und der Vornahme von Grundmessungen startete. Bei den Grundmessungen, die vornehmlich von Frank durchgeführt wurden, prüfen wir in Wohnungen das Vorhandensein von elektromagnetischen Feldern. Es ist in älteren Häusern nicht selten, dass es doch zu erhöhten Messergebnissen kommt (schlechte Isolierung von Stromleitungen, ältere Geräte, die eine mangelhafte Abschirmung besitzen). So war es stückweise auch hier. Es konnten teils erhöhte Messwerte festgestellt werden. Wenn extrem erhöhte Werte in einem Bereich festgestellt werden, kann das permanente Aufhalten von Personen in solchen starken elektromagnetischen Feldern mitunter auch zu Wahrnehmungsstörungen führen (Stichwort: Elektrosmog); so hoch waren die Werte hier aber wiederum nicht. Auch schwankten die Werte in diversen Bereichen immens; dies kann aber durch ein mögliches WLAN-Netz aus der oberen Wohnung auch hervorgerufen werden. Während Frank die Grundmessungen also durchführte wurden von Birgit, Thomas und Kerstin Fotos angefertigt bzw. auch weitere Gespräche mit der Klientin geführt, um ihr die gesamte Herangehensweise zu erklären.

Nach Beendigung der Vorbegehung begannen wir mit den Tonaufnahmen im Wohnzimmer. Aufgrund der Größe der Wohnung wurde noch ein zweites Diktiergerät im Flur ausgelegt, der unmittelbar an das Wohnzimmer grenzte. Hierbei wurde –wie üblich- zunächst ein Sit-In gemacht, also ein ruhiger, passiver Teil, während bereits die Tonaufnahmegeräte laufen. Dabei verharren die Teilnehmer in Ruhe, es werden jedoch Umweltgeräusche angesagt. Ein Sit-In dient dazu, um sich und seine Sinne auf den Ort einzulassen und zur Ruhe zu kommen. Nach etwa 5 Minuten wechselten wir in die aktive Tonaufnahme über, bei der auch gezielte Fragen gestellt wurden.

Während der Tonaufnahmen kam es zu keinerlei nennenswerten Vorfällen. Nach etwa 30 Minuten wurde diese beendet.

Da es recht ruhig während der Untersuchung war (keinerlei ungewöhnliche Vorfälle) und weder die Klientin noch eines unserer Mitglieder das Gefühl einer Anwesenheit hatten, beschlossen wir diese zu beenden.

Nach dem Zusammenpacken unseres Equipments wurde noch ein Abschlussgespräch mit der Klientin geführt und dabei bedankten wir uns auch ganz herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen und der Gastfreundschaft.

In den Folgetagen wurde die Auswertung vorgenommen und leider zeigten die Bilder- und Videoaufnahmen keinerlei Anhaltspunkte für das Vorhandensein von Spuk. Einzig auf den Tonaufnahmen konnten Klopfgeräusche nach mehreren Fragestellungen herausgehört werden. Aber für uns zu wenig, um zu sagen, dass dort jemand anwesend ist somit können wir nach den uns vorliegenden Untersuchungsergebnisse das Vorhandensein von Paranormalem nicht bestätigen.

Tom besprach dann später fernmündlich mit der Klientin die Auswertungsergebnisse und die Klientin sagte selber, dass seit dem letzten Vorfall (nächtlicher Knall in der Wohnung) keine „Phänomene“ mehr auftraten und diese sowieso recht sporadisch in den letzten zwei Jahre geschahen. Wir boten der Klientin an, dass sollte nochmal etwas auftreten, sie uns gerne kontaktieren könne.



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