Ghosthunter NRWUP & RLP

Die Geisterjäger aus NRW und RLP - seit 2010/2012

Untersuchung am 28.03.2015 im Hürtgenwald (Belgien)

Aufgrund unserer Ergebnisse der Untersuchung vom 29.03.2014 (Link Untersuchungsbericht) beschlossen wir nochmals in dem Waldstück tätig zu werden.

Zwischenzeitlich erhielten wir eine Anfrage eines kanadischen Reporters, der in Deutschland lebt und u.a. für ein Magazin in den Vereinigen Staaten schreibt, so dass wir ihn einluden, uns auf dieser Untersuchung zu begleiten. Die Einladung nahm er gerne an, zudem die Schlacht im Hürtgenwald auch ein Stück amerikanischer Geschichte des 2. Weltkrieges ist.

Um 14 Uhr trafen sich unsere Teammitglieder (Claudia, Hagen, Wula, Thomas, Kerstin (Anwärterin und späteres Mitglied) sowie Tom) zusammen mit Thomas R., dem kanadischen Reporter, in Schleiden, um gemeinsam zum Einsatzgebiet zu fahren. Auch begleitete uns wieder Wula's Hündin Jazz, die bereits beim ersten Mal dabei war und auch mal ungewöhnlich reagierte. Wir wollten daher schauen, ob sie heute erneut so reagierte (vorsichtig, abschätzend, weigernd).

Gegen 14.30 Uhr trafen wir vor Ort ein und parkten unsere Wagen außerhalb, um dann mit dem Equipment zu Fuß die Ziellocation zu erreichen.

Wie auch bei der vorangegangenen Untersuchung erklärten wir den Sanitätsunterstand zu unserer Zentrale, wo wir unser Equipment sowie die Verpflegung lagerten. Danach besprachen wir das eigentliche Vorgehen und wo wir aufgrund der damaligen Untersuchung genauer „nachhaken“ wollten (u.a. Thomas wollte die Stelle wiederfinden, wo das Bild mit dem „GI“ entstand).

Auch wollten wir gezielt bzgl. des auf einer EVP-Sequenz aufgenommenen Wortes „Peacemaker“ bei der aktiven Tonaufnahme im Sanitätsunterstand nachfragen. Aufgrund der Anwesenheit von Thomas R. wollten wir in Absprache mit ihm die Situation nutzen und auch Fragen in amerikanischer Sprache stellen lassen.

Bevor wir mit den Tonaufnahmen begannen, gingen erstmal unsere Teammitglieder herum und machten Fotos mit den Spiegelreflexkameras (alle drei Arten). Thomas übernahm das Fotografieren mit der Infrarot-DSLR, Claudia und Wula machten mit der normalen DSLR Fotos. Tom fotografierte zeitweise mit der Fullspektrum-DSLR und Kerstin sowie Hagen filmten. Thomas R. begleitete mal die einen und dann die anderen und führte dabei immer wieder Interviews.

Zu den umgebauten DSLR-Kameras (Spiegelreflexkameras) kann gesagt werden, dass wir drei unterschiedliche Arten im Gebrauch haben. Eine, die herkömmliche Bilder macht, eine für Infrarotaufnahmen und eine für Fullspektrumaufnahmen. Unser fototechnischer Spezialist im Team (Thomas) hat die Kameras entsprechend fachmännisch für unsere Anforderungen umgebaut.

Thomas konnte auch die Stelle wiederfinden, von wo er seinerzeit das Foto mit dem „GI“ machte und er auch konnte herausfinden, dass dort, wo die „Gestalt“ stehen müsste, sich ein Schützenloch befindet. Dies würde zu der Sichtung passen.

Nachdem sozusagen die Erstbegehung abgeschlossen war, ging Wula mit einem Cell-Sensor im Anschlag und in Begleitung von ihrer Hündin Jazz umher und auch zu den Stellen, wo Jazz vor einem Jahr seltsam reagierte. Diesmal zeigte sie aber keinerlei Anzeichen eines ungewöhnlichen Verhaltens. Dabei ist anzumerken, dass Tiere nicht immer seltsam reagieren müssen, wenn etwas auftritt.

Wir beschlossen dann bei dem Unterstand die erste aktive Untersuchung durchzuführen. Hagen filmte, während Thomas Bilder mit der Infrarot-DSLR machte.  Claudia, Tom und Thomas R. positionierten sich dann am Unterstand, um die zu dritt zu agieren.

Wir starteten die Tonaufnahme und nach wenigen Minuten stellten wir uns namentlich vor. Im Anschluss begannen wir mit unterschiedlichsten Fragen. Danach starteten wir den Era-Cue Test, wobei dies an sich richtigerweise ein Verfahren ist. Bei diesem Verfahren wird versucht eine Situation herzustellen, die Erinnerungen bei einer Seele an Situationen aus dem eigenen Leben wecken kann. Man nimmt dafür entweder Kleidung und legt die aus oder lässt Musik aus der Epoche abspielen, aus der offensichtlich die Seele stammt, die sich noch vor Ort befindet. So kann man eine Art „vertraute Atmosphäre“ schaffen.

Da dort blutige Gefechte stattfanden, wurde u.a. Gefechtslärm abgespielt oder Musikstücke von Glenn Miller, Bing Crosby sowie Marlene Dietrich. Die ausgelegten EMF-Messgeräte zeigten so gut wie keine Reaktion bis auf einen einmaligen Ausschlag von bis zu 0,4 mG (sehr schwach). Dieser Ausschlag trat trotz Bitten und Aufforderungen nicht nochmals auf. Wir fordern bei solchen Ausschlägen zur Wiederholung auf, um ggfs. eine Konversation starten zu können (Frage-Antwort-Spiel) bzw. auch herauszufinden, ob es nur ein „zufälliger“ Ausschlag war.

Man nimmt Messungen mit sogenannten EMF-Geräten vor, um das Vorhandensein bzw. Auftreten eines elektromagnetischen Feldes zu messen. Dabei ist die Messeinheit „mG“ (MilliGauss). Eine geläufige Theorie besagt, dass wenn Seelen/Geister auftreten, ein solches Feld erzeugt wird. Dabei muss man aber beachten, dass auch Umwelteinflüsse für Reaktionen sorgen könnten (zB Handy-Sendemast). Weitergehende Informationen zu unseren Verfahren und Geräten findet man auf diesen weiteren Seiten unserer Homepage: Verfahren / Geräte

Nachdem es recht ereignislos verlief, beendeten wir nach etwa 20 Minuten die Untersuchung an diesem Unterstand und Wula, Hagen, Tom, Claudia und Thomas R. begaben sich dann in den Sanitätsunterstand, da wir dort weitermachen wollten. Wir stärkten uns und tauschten u.a. die Batterien bzw. Akkus an den Geräten aus. Thomas machte unterdessen Bilder mit der Infrarot-DSLR von uns von seiner oberen Position am Abstieg in den Unterstand. Hierbei wurde eine Aufnahme gemacht, die noch später bei der Auswertung zu einer Überraschung sorgen sollte.

Nach etwa 10 Minuten starteten wir hier die Aktiv-Untersuchung und machten (wie üblich) Tonaufnahmen. Dabei führten wir auch wieder den Era-Cue-Test mit der Musik durch. Thomas R. stellte die gleichen Fragen auf amerikanisch, wie wir sie auf deutsch stellten. Hintergrund ist, dass wir letztes Mal das Phänomen hatten, dass beim Wechsel von deutsch auf englisch die Geräte das Bilden eines elektromagnetischen Feldes registrierten und wir auf einer Tonaufnahme „Peacemaker“ aufnahmen.

Nach etwa 20 Minuten, die sehr ereignislos verliefen, begaben Thomas R., Hagen und Tom sich zu einem Schützenloch und führten da eine weitere aktive Tonaufnahme durch. Auch diesmal geschah nichts offensichtliches, aber wir mussten erst einmal die Auswertung des gesamten Materials abwarten, da manchmal vor Ort nichts geschieht, aber dafür das aufgenommene Material umso interessanter war.

Nachdem es recht ruhig ablief und wir alle relevanten Bereiche untersuchten, beschlossen wir uns zur Abschlussbesprechung -nahezu schon eine Tradition- in ein McDonalds-Restaurant zurückzuziehen. Dort besprachen wir u.a. mit Thomas R. die ganze Untersuchung und es wurde noch ein Interview gemacht.

Am frühen Abend beendeten wir die Besprechung und unsere Mitglieder fuhren Richtung Heimat.

In den Folgetagen führten wir die Auswertung durch. Dabei entdeckte Thomas unter den Infrarot-Bildern folgende Aufnahme:

Diese wurde dann leicht aufgehellt und der Schatten neben Thomas R. im Unterstand kam deutlicher zum Vorschein. Dieser hat leicht menschliche Konturen.

Das interessante an der Aufnahme ist zum einen, dass dieser Schatten auf keiner weiteren Aufnahme zu sehen ist und er sich auch nicht auf dem Holz des Unterstandes befindet. Hier ein Vergleichsfoto:

Zwischen beiden Fotos liegen nur wenige Sekunden und wie man erkennt, befindet sich dort kein erneuter Schatten. Im Unterstand wurde zum Zeitpunkt der Aufnahme des Bildes mit dem Schatten kein Foto der anwesenden Personen angefertigt, noch wurde ein Zusatzlicht eingeschaltet.

Wir halten daher das Foto für eine sehr interessante Aufnahme, da ein rational logischer Grund, der das Entstehen des Schattens erklären könnte, nicht vorliegt.

Auch konnten wir mehrere Tonsequenzen heraushören, die wir für sehr recht interessant erachten. Bei einer Aufnahme hören wir „Yes“ und bei einer weiteren einen Namen. Die übrigen Sequenzen können wir nicht eindeutig Wörtern zuordnen. Wir wissen aber, dass an den Stellen niemand von den lebenden Anwesenden gesprochen hat.

Die EVPs können in unserem folgenden Dokumentations-Video zu der Untersuchung abgehört werden.

Jedenfalls kann man nach der zweiten Untersuchung vor Ort zu dem Fazit gelangen, dass es sich hier um eine sehr interessante Location handelt und paranormale Aktivität kann man nicht ganz ausschließen und wir planen bereits eine erneute Untersuchung. Gerade auch wegen des aufgenommenen Schattens im Sanitätsunterstand. Diese wird voraussichtlich am 04.07.2015 stattfinden, sofern das Wetter mitspielt.




 

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